"Amtsmüde" und "völlig inakzeptabel"? Rücktrittsforderung nach Ramelows Handy-Spielerei

München/Berlin - CSU-Generalsekretär Markus Blume (45) hat Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (64) den Rücktritt nahegelegt.

Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (64) steht in der Kritik der CSU und CDU. (Achiv)
Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (64) steht in der Kritik der CSU und CDU. (Achiv)  © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Bei "Bild live" verwies Blume am Montagabend auf Äußerungen zu Ramelows Handy-Spielerei bei den Corona-Beratungen von Bund und Ländern.

"Wenn er uns damit sagen will, dass er amtsmüde ist, dann soll er einfach zurücktreten, dann hat er viel Zeit zum Spielen. Es gibt einen Weg, dass man noch mehr Zeit mit Handyspielen verbringen kann, das ist sein Amt niederlegen."

Ramelow soll in einer Talkrunde der Audio-App "Clubhouse" in der Nacht zum Samstag erklärt haben, dass er sich bei den oft stundenlangen Ministerpräsidentenkonferenzen, bei denen die Corona-Regeln zwischen Bund und Ländern abgestimmt werden, mit einem Smartphone-Spiel entspanne.

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak (35) sagte dazu bei "Bild live": "Mir fehlen die Worte. Das ist völlig inakzeptabel."

Titelfoto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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