"Superspreader von geistigem Schmutz": CSU-Mann schießt gegen die AfD

München - Mit scharfen Worten hat CSU-Generalsekretär Markus Blume (45) die AfD kritisiert, die am Wochenende ihren Bundesparteitag in Kalkar in Nordrhein-Westfalen abhält.

CSU-Generalsekretär Markus Blume übt harsche Kritik am Präsenzparteitag der AfD. (Archiv)
CSU-Generalsekretär Markus Blume übt harsche Kritik am Präsenzparteitag der AfD. (Archiv)  © Matthias Balk/dpa

"Die AfD ist ein Superspreader von politischem und geistigem Schmutz in Deutschland", sagte Blume der "Welt" vom Samstag.

Parteitage könnten in Zeiten der Corona-Pandemie "ohne physische Präsenz aller Delegierten an einem Ort" abgehalten werden.

Mit dem Präsenzparteitag missbrauche die AfD das grundgesetzlich geschützte Parteienprivileg, um die Demokratie vorzuführen.

Zum Vorstoß des CSU-Landesgruppenchefs Alexander Dobrindt, die AfD nach der Einschleusung von Störern in den Bundestag dauerhaft von Ämtern wie dem Vizepräsidentenposten ausschließen, sagte Blume: "Man darf den Intoleranten nicht mit Toleranz begegnen."

Die AfD nutze ihren Parteitag, laut Blume, um die Demokratie vorzuführen. (Archiv)
Die AfD nutze ihren Parteitag, laut Blume, um die Demokratie vorzuführen. (Archiv)  © Daniel Karmann/dpa

In der Auseinandersetzung mit der AfD seien sämtliche parlamentarischen Mittel notwendig, um der Partei Schranken aufzuzeigen. Die AfD versuche, den Parlamentarismus von innen auszuhöhlen.

Titelfoto: Montage: Daniel Karmann/dpa + Matthias Balk/dpa

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