Eishockey auf der Strafbank? DEL-Funktionär fordert weitere Finanzhilfe zum "Erhalt der Sportkultur"

Augsburg - Eishockey-Funktionär Lothar Sigl hat sich für eine Verlängerung der staatlichen Corona-Hilfen für den Profisport außerhalb des Fußballs ausgesprochen.

Mehr staatliche Hilfe für Eishockey? In der DEL will man nicht nur den Profi-Fußball gefördert sehen. (Symbolbild/Archiv)
Mehr staatliche Hilfe für Eishockey? In der DEL will man nicht nur den Profi-Fußball gefördert sehen. (Symbolbild/Archiv)  © Lino Mirgeler/dpa

"Eine Fortführung dieser Programme wäre für alle Profisportarten außerhalb der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga extrem wichtig", sagte der Clubchef der Augsburger Panther der "Augsburger Allgemeinen".

"Wir sind weiterhin ohne Zuschauer. Wir haben weiterhin gewaltige Einschränkungen, was die Einnahmen angeht."

Eine Fortführung der Programme in diesem Jahr sei für viele Profivereine überlebensnotwendig, betonte Sigl, der auch Aufsichtsratsmitglied der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist.

"Da geht es um den Erhalt der Sportkultur, der Klubs, der Arbeitsplätze und allem was dran hängt", meinte der Clubchef.

"Am Schluss waren es 260 Profiklubs in allen möglichen Sportarten, die von diesem Konjunkturprogramm profitiert haben. Dabei ist das Programm mit einem Volumen von 200 Millionen Euro nur zu einem Drittel ausgezahlt worden."

Möglicherweise wäre die DEL ohne staatliche Hilfen im Vorjahr nicht in den Spielbetrieb gekommen. "Das gleiche gilt für 2021", warnte Sigl.

Titelfoto: Lino Mirgeler/dpa

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