DFB-Pokalstreit: Gericht terminiert Verhandlung zum BFV-Widerspruch

München - Im Streit mit Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München um den DFB-Pokalgegner des Bundesligisten FC Schalke 04 wird der Widerspruch des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) am 28. September vor dem Münchner Landgericht verhandelt. 

Wie es für die Spieler von Türkgücü München im DFB-Pokal weiter gehen soll, wird gerichtlich entschieden. (Archiv)
Wie es für die Spieler von Türkgücü München im DFB-Pokal weiter gehen soll, wird gerichtlich entschieden. (Archiv)  © Christian Butzhammer/dpa

Die mündliche Verhandlung wurde für 10.30 Uhr anberaumt, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte.

Die auf Kartellrecht spezialisierte 37. Zivilkammer des Münchner Landgerichtes hatte am vergangenen Freitag nach der kurzfristigen Klage des Drittliga-Aufsteigers Türkgücü München eine Einstweilige Verfügung erlassen, die zur Aussetzung der nur zwei Tage später geplanten Partie in Gelsenkirchen zwischen dem Viertligisten FC Schweinfurt 05 und Schalke durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) führte.

Türkgücü pocht auf das Recht, selbst in der ersten Pokalrunde gegen den Bundesligisten antreten zu dürfen (TAG24 berichtete).

Der BFV will dagegen beim Widerspruch vor Gericht erreichen, dass es bei der ursprünglich vom Verband getroffenen Regelung für den DFB-Pokal bleibt.

Titelfoto: Christian Butzhammer/dpa

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