"Es wird immer Fehler geben": Holetschek wirbt für digitalen Impfpass

München - Ab nächster Woche soll es den digitalen Impfnachweis Schritt für Schritt unter anderem in Apotheken geben.

Der digitale Impfnachweis soll das ständige Mitführen des Impfpasses überflüssig machen.
Der digitale Impfnachweis soll das ständige Mitführen des Impfpasses überflüssig machen.  © Oliver Berg/dpa

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (56) hält einen holprigen Start für möglich.

"In der Abwicklung könnte es schon das eine oder andere Problem geben. Es wird immer Fehler geben, nur wer nichts macht, macht nichts falsch", sagte der CSU-Politiker der Zeitung "Main-Echo" vom Samstag.

Beim digitalen Nachweis für die Covid-Impfung gebe es unterschiedliche Gruppen. "Wer in den Impfzentren geimpft wird, bekommt das nötige Zertifikat jetzt direkt ausgehändigt. Die technischen Voraussetzungen sind gegeben", sagte Holetschek.

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Für die, die bereits in einem Impfzentrum geimpft worden sind, wird es über eine "Schwester-Internetseite von BayIMCO" (dem bayerischen Impfportal) einen Zugang zum Zertifikat geben.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (56) hofft auf eine reibungslose Integration des digitalen Impfnachweises. (Archiv)
Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (56) hofft auf eine reibungslose Integration des digitalen Impfnachweises. (Archiv)  © Peter Kneffel/dpa

Zertifikate sollen möglichst schnell zugestellt werden

Für alle anderen soll der Weg über Hotlines, die Apotheken und die Arztpraxen führen.

"Unser Anspruch: Jeder soll möglichst schnell und einfach das Zertifikat bekommen können, um es in die beiden Apps CovPass oder die Corona-Warn-App hochladen zu können."

Aber auch das gelbe Impfheftchen bleibt gültig. "Meine 89-jährige Mutter hätte sich niemals digital fürs Impfen anmelden können - das habe ich für sie gemacht, genauso wie viele Angehörige von Hochbetagten im Freistaat", sagte Holetschek.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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