Jetzt auch noch Geldwäsche? Erneute Razzia bei Wirecard

Aschheim - Wirecard hat einem Zeitungsbericht zufolge erneut Besuch von der Staatsanwaltschaft in München bekommen.

Die Vorwürfe gegen Wirecard scheinen nicht abzureißen. (Archiv)
Die Vorwürfe gegen Wirecard scheinen nicht abzureißen. (Archiv)  © Sven Hoppe/dpa

An der Durchsuchung am Dienstag sollen auch Beamte des Bundeskriminalamtes beteiligt gewesen sein, wie die "Süddeutsche Zeitung" schreibt. 

Demnach soll es nun auch um den Verdacht der Geldwäsche gehen. 

Die Staatsanwaltschaft München wollte den Bericht auf Nachfrage weder bestätigen noch dementieren.

Im Juni hatte der inzwischen insolvente Zahlungsdienstleister Wirecard Luftbuchungen von 1,9 Milliarden Euro eingeräumt.

Die Münchner Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Wirecard seit 2015 Scheingewinne auswies, und ermittelt wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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