Friseur-Kunde will nicht zahlen: Als die Polizei kommt, eskaliert alles

Nürnberg - Ein nicht zahlungswilliger Friseurkunde hat sich am Mittwoch gegen 15 Uhr zunächst in einem Salon in Nürnberg verbarrikadiert und später drei Polizeibeamte verletzt. 

Insgesamt sechs Beamte waren nötig, um den Mann schließlich festnehmen zu können. (Symbolbild)
Insgesamt sechs Beamte waren nötig, um den Mann schließlich festnehmen zu können. (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Erst als sechs Beamte im Einsatz waren, konnte der 29-Jährige festgenommen werden. Gegen ihn wurde ein Haftantrag gestellt. 

Nach Angaben der Polizei soll er am Donnerstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Ein 40 Jahre alter Angestellter des Salons hatte am Mittwoch die Polizei gerufen, nachdem sich der 29-Jährige geweigert hatte, zu zahlen. 

Da er sich aggressiv benahm, wurde eine weitere Streife zur Unterstützung gerufen. "Zu viert wollten die Beamten schließlich die Identität des Mannes feststellen. Dieser verbarrikadierte sich jedoch im Salon und hielt von innen die Tür zu", teilte die Polizei mit. 

Als die Beamten schließlich in den Friseursalon gelangten, griff der 29-Jährige die Polizisten an und verletzte insgesamt drei Beamte: "Der Kunde ging massiv auf die Beamten los und griff sie an. Gegen seine Festnahme wehrte sich der 29-Jährige mit Leibeskräften."

Mit der Unterstützung einer weiteren Streife wurde der Mann schließlich festgenommen.

Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und er soll am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Ein 25 Jahre alter Beamter wurde bei der Auseinandersetzung schwer verletzt und kam in eine Klinik. 

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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