Schatzsucher findet Granate, doch dann entzündet sich der Sprengsatz plötzlich

Füssen - Eine von einem Schatzsucher gefundene Phosphorgranate hat sich am Ufer des Alatsees in Füssen selbst entzündet. 

Ein "Schatzsucher" hatte die Granate wohl mit einem Detektor gefunden. (Symbolbild)
Ein "Schatzsucher" hatte die Granate wohl mit einem Detektor gefunden. (Symbolbild)  © Jens Büttner/dpa

Ein Zeuge habe die Brandgranate aus dem Zweiten Weltkrieg mit einem Tritt in den See befördert, sagte ein Polizeisprecher. 

Die Feuerwehr habe sie danach geborgen und unschädlich gemacht, das Sprengkommando Bayern aus München übernahm die Vernichtung. Verletzt wurde niemand.

Derzeit gehe man davon aus, dass ein Unbekannter die Phosphorgranate beim Magnetfischen im See gefunden und danach am Ufer liegen gelassen habe, so die Ermittler. 

Diese Art der Schatzsuche sei dort zumindest vom Boot aus verboten. "Außerdem ist das brandgefährlich", sagte der Polizeisprecher

"Die Granate hätte schon beim Kontakt mit Luft auslösen können." Der Magnetangler hätte nach dem Fund demnach sofort die Polizei alarmieren müssen. 

Diese ermittelt nun wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.

Titelfoto: Jens Büttner/dpa

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