Gaststätten haben offen - doch keiner will mehr bedienen

München - Die Restaurants und Hotels haben in Bayern wieder offenen, doch dort arbeiten will offenbar kaum einer mehr. Harte Arbeitszeiten, den ganzen Tag auf den Beinen - da hat man es woanders einfacher.

Als die Restaurants schließen mussten haben sich viele Fachkräfte, wie Bedienungen, andere Jobs gesucht. (Symbolbild)
Als die Restaurants schließen mussten haben sich viele Fachkräfte, wie Bedienungen, andere Jobs gesucht. (Symbolbild)  © Angelika Warmuth/dpa

In den bayerischen Hotels und Gaststätten fehlen nach Angaben ihrer Verbandspräsidentin Angela Inselkammer (62) rund 50.000 Mitarbeiter, vom Service über den Empfang bis zur Küche.

Viele Beschäftigte seien während der Corona-Schließungen in andere Branchen abgewandert.

"Viele Betriebe mussten das Angebot einschränken und haben etwa nur noch vier Tage die Woche offen", sagte die Präsidentin des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga Bayern der "Augsburger Allgemeinen" (Samstag).

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An Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (50) appellierte sie, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

"Ich bin gegen einen Impfzwang, werbe aber für das Impfen und finde es schwierig, wenn Vorbilder sich nicht impfen lassen, außer wenn sie es aus gesundheitlichen Gründen nicht können", sagte Inselkammer.

Titelfoto: Angelika Warmuth/dpa

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