Baby-Boom in Bayern! Freistaat erreicht höchste Geburtenrate in den 2000ern

München - Rund 13,12 Millionen Menschen haben zum Jahreswechsel im Freistaat gelebt. 

Mit 128.200 Geburten kamen mehr Kinder als in den über 20 Jahren in Bayern zur Welt. (Symbolbild)
Mit 128.200 Geburten kamen mehr Kinder als in den über 20 Jahren in Bayern zur Welt. (Symbolbild)  © 123Rf/Oleg Tovkach

"2019 kamen in Bayern mit rund 128.200 Geburten so viele Kinder zur Welt wie seit 1997 nicht mehr", berichtete Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Donnerstag in München

Dennoch nahm das Bevölkerungswachstum im Vergleich zum Jahr 2018 ab: Statt 79.000 lebten nur noch 48.000 Menschen mehr in Bayern als im jeweiligen Vorjahr.

Hierbei spielen nicht nur die Geburten eine Rolle. So sterben im Freistaat nach wie vor mehr Menschen als geboren werden. 

Dass trotzdem in der Summe immer mehr Menschen im Freistaat leben, liegt am starken Zuzug, vor allem aus dem europäischen Ausland. 

"Schon seit Jahren kommen erheblich mehr Menschen nach Bayern als aus Bayern wegziehen", erläuterte Herrmann unter Berufung auf Daten des Statistischen Landesamtes. 

Zwar werde sich die Corona-Krise unweigerlich auch auf dem bayerischen Arbeitsmarkt bemerkbar machen. "Der besonderen Anziehungskraft Bayerns wird dies auf Dauer aber keinen Abbruch tun."

Herausforderungen sieht Herrmann vor allem in strukturschwachen und ländlichen Gebieten: "Insbesondere Unternehmen brauchen Anreize, sich nicht nur in den Ballungsräumen, sondern auch im ländlichen Raum anzusiedeln", betonte der Innenminister.

Titelfoto: 123Rf/Oleg Tovkach

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