Gefälschte Markenartikel im Millionenwert: Händler vor Gericht

Regensburg  - Weil er gefälschte Markenartikel im Millionenwert über das Internet zu verkaufen versuchte, muss sich von Dienstag an 9 Uhr ein Mann vor dem Landgericht Regensburg verantworten. 

Der 35-Jährige muss sich nun vor Gericht verantworten. (Symbolbild)
Der 35-Jährige muss sich nun vor Gericht verantworten. (Symbolbild)  © Daniel Karmann/dpa

Der 35-Jährige soll unter anderem Smartphonekabel, Kopfhörer, Ladegeräte für Laptops und andere Teile angeboten haben, die ein falsches Markenlabel trugen oder nicht für den deutschen Markt zugelassen waren. 

Teils stammte die Ware aus China und Australien und wurde vom Zoll abgefangen. Insgesamt ging es um Zehntausende Artikel. 

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Produkte als Originalware einen Gesamtwert von mehr als 1,2 Millionen Euro gehabt hätten. Der Tatvorwurf lautet Kennzeichenverletzung. 

Der Prozess hätte bereits am 24. September beginnen sollen, wurde aber vertagt.

Update 21.40 Uhr: Bewährungsstrafe für Onlinehandel mit gefälschten Markenartikeln

Weil er sich für den Onlinehandel gefälschte Markenartikel aus Fernost besorgt hat, ist ein 35 Jahre alter Unternehmer zu einer Bewährungsstrafe von 15 Monaten verurteilt worden. 

Zudem bekam der Angeklagte am Dienstag vom Landgericht Regensburg eine Geldauflage von 3000 Euro. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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