Vorsicht vor "duckdns.org"! Schadsoftware verbreitet sich per Messenger auf den Handys

München - In Bayern verbreitet sich eine neue Betrugsmasche mit gefälschten SMS über Paketbenachrichtigungen.

Die Schad-Nachricht kommt per SMS und möglicherweise auch über andere Dienste. (Symbolbild)
Die Schad-Nachricht kommt per SMS und möglicherweise auch über andere Dienste. (Symbolbild)  © DPA

Diese enthalten einen Bestätigungslink, über den Schadsoftware aufs Smartphone geladen werden kann.

Bei der Hotline für IT-Notfälle des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) gingen in den vergangenen Tagen so viele Anrufe von geschädigten oder besorgten Menschen ein, dass es zu längeren Wartezeiten kam, wie eine Sprecherin am Donnerstag sagte.

"Wir haben aktuell das Problem, dass sehr viele Leute außerhalb Bayerns anrufen." Deshalb informierte das LKA nun über Twitter und Facebook, dass die Hotline nur für Betroffene aus Bayern zuständig sei.

Auch bei den Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd meldeten sich vermehrt Menschen, die die SMS erhalten hatten. Die SMS enthalte die Nachricht: "Ihr Paket wurde verschickt. Bitte überprüfen und akzeptieren Sie es", teilte das Polizeipräsidium mit. Dann folge ein Link mit der Endung "duckdns.org".

Durch das Anklicken des Links werde unerkannt Schadsoftware heruntergeladen und installiert.

Danach würden von dem Handy der Betroffenen Hunderte SMS an verschiedene Rufnummern mit dem Link zu der Schadsoftware verschickt. Außerdem sei unter Umständen eine Fernsteuerung des Smartphones möglich. Twitter-User meldeten auch, dass über andere Nachrichtendienste diese Message auch angekommen sei.

Titelfoto: DPA

Mehr zum Thema Bayern:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0