Klinik-Streik: Mitarbeiter an mehreren Standorten legen Arbeit nieder

München - Mitarbeiter mehrerer Krankenhäuser haben in München für Warnstreiks ihre Arbeit niedergelegt.

Bereits am Mittwoch haben auch Mitarbeiter des Universitätsklinikums Regensburg mit den örtlichen Verdi-Vertretern gestreikt.
Bereits am Mittwoch haben auch Mitarbeiter des Universitätsklinikums Regensburg mit den örtlichen Verdi-Vertretern gestreikt.  © NEWS5 / Bauernfeind

Zudem streiken Beschäftigte an den Unikliniken Erlangen und Würzburg, teilte ein Sprecher von Verdi am Donnerstagmorgen mit.

Wie viele Beschäftigte beteiligt sind, war zunächst unbekannt.

Mit Warnstreiks im Öffentlichen Dienst wollen die Beschäftigten in den aktuellen Tarifverhandlungen Druck auf die Arbeitgeber machen. Bereits am Vortag gingen Mitarbeiter der Uniklinik Regensburg auf die Straße.

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Gerade im Gesundheitswesen habe der Unmut der Beschäftigten einen Höhepunkt erreicht, hieß es dazu von der Gewerkschaft.

Am Wochenende steht die dritte Verhandlungsrunde im Öffentlichen Dienst der Länder in Potsdam an.

Verdi fordert Einkommenserhöhungen von fünf Prozent, mindestens aber 150 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Beschäftigte im Gesundheitswesen sollen monatlich 300 Euro mehr bekommen.

Titelfoto: NEWS5 / Bauernfeind

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