Hin und her: Mehrere bayerische Kommunen lockern die "Corona-Notbremse"

München - Nach den Osterfeiertagen liegen die Inzidenzwerte mehrerer Kommunen in Bayern seit drei Tagen in Folge unter 100 - das heißt, die betreffenden Städte und Landkreise dürfen die sogenannte "Corona-Notbremse" wieder lösen.

"Eingang" und "Ausgang" sowie ein Durchgangsverbot stehen auf Schildern am Eingang zu einer Bank in der Nürnberger Innenstadt.
"Eingang" und "Ausgang" sowie ein Durchgangsverbot stehen auf Schildern am Eingang zu einer Bank in der Nürnberger Innenstadt.  © Daniel Karmann/dpa

Für jene Regionen, in denen die Zahl um die 100 schwankt, bedeutet das unter Umständen einen schnellen Wechsel zwischen Zusperren und Öffnen.

Die "Corona-Notbremse" lösen dürfen - entsprechend den Zahlen des Robert Koch-Institutes (RKI) von Dienstag - etwa die Landkreise Weilheim-Schongau, Starnberg, Rosenheim und Erlangen-Höchstadt.

Das RKI verweist allerdings darauf, dass Infektionszahlen an Feiertagen unter Umständen zeitverzögert von den Gesundheitsämtern gemeldet werden und sich zudem möglicherweise weniger Menschen testen lassen.

In der Stadt München beispielsweise trat am Ostersonntag die "Notbremse" in Kraft, weswegen Museen und der Tierpark Hellabrunn schließen mussten und die nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr galt.

Weil aber zwischen Samstag und Montag der Inzidenzwert - die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen - wieder unter 100 lag, werden die verschärften Maßnahmen ab Mittwoch bereits wieder gelockert.

Eine Sprecherin teilte mit, München sei wie alle anderen kreisfreien Städte und Landkreise im Freistaat an die Vorgaben der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gebunden.

Dort sei das Verfahren bei inzidenzabhängigen Regelungen klar definiert. "Ein Spielraum besteht für die Stadt München nicht."

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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