Für neun Milliarden Euro: Infineon kauft die US-Konkurrenz auf

Neubiberg - Der Chiphersteller Infineon hat grünes Licht für die größte Übernahme in seiner Unternehmensgeschichte. 

Der Chiphersteller Infineon hat grünes Licht für die "Cypress"-Übernahme. (Archiv)
Der Chiphersteller Infineon hat grünes Licht für die "Cypress"-Übernahme. (Archiv)  © Matthias Balk/dpa

Man habe "alle für die Übernahme der Cypress Semiconductor Corporation erforderlichen behördlichen Genehmigungen erhalten", erklärte der Konzern aus Neubiberg bei München am Dienstag. 

Die Transaktion soll nun innerhalb der nächsten fünf Geschäftstage abgeschlossen werden.

Infineon und der US-Halbleiterhersteller Cypress hatten bereits im Juni vergangenen Jahres einen Vertrag zur rund neun Milliarden Euro schweren Übernahme unterzeichnet - der größten in der Geschichte von Infineon. 

Zuletzt hatte nur noch das Ja der chinesischen Behörde SAMR gefehlt, das nun aber ohne größere Probleme kam. China ist für Infineon der weltweit größte Markt.

Infineon-Chef Reinhard Ploss hat den Deal in der Vergangenheit als wichtigen Baustein dargestellt, mit dem der Konzern fit für die Zukunft gemacht werden soll. 

Es sei die "größte Transformation in der Unternehmensgeschichte". Infineon will mit der Übernahme von Cypress in die Top Ten der Halbleiterhersteller weltweit aufsteigen. Es gab aber auch Kritik am hohen Preis für Cypress.

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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