27 Kommunen in Bayern verzichten auf Millionen-Förderungen für Internetausbau

München/Berlin - Trotz vorliegender Bewilligung verzichten 27 bayerische Kommunen auf Bundesfördergelder in Millionenhöhe für den Breitbandausbau. 

Bundesweit verzichten 91 Kommunen auf die Fördergelder für den Breitbandausbau. (Symbolbild)
Bundesweit verzichten 91 Kommunen auf die Fördergelder für den Breitbandausbau. (Symbolbild)  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag hervor. 

Demnach hätten etwa dem Landkreis Cham knapp 25 Millionen Euro zugestanden, dem oberfränkischen Markt Gößweinstein (Landkreis Forchheim) rund 1,3 Millionen Euro und dem Markt Weitnau im Oberallgäu knapp 3,1 Millionen Euro. 

Bundesweit haben der Auflistung zufolge 91 Kommunen auf die Finanzzuwendungen aus Berlin verzichtet. Das Förderprogramm des Bundes gibt es seit 2015. Es umfasst rund elf Milliarden Euro.

Über die konkreten Gründe für den Verzicht auf die Geldüberweisungen in den jeweiligen Einzelfällen werden in der Antwort keine Angaben gemacht. Die Ursachen seien aber "generell unterschiedlich", etwa weil eine andere Landesförderung gewählt worden sei. 

Oder das Bauprojekt sei von einem Landkreis übernommen beziehungsweise von einem Telekommunikationsunternehmen ohne Fördergelder durchgeführt worden, heißt es.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

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