Kabinett vertagt Corona-Entscheidungen zu Hotspots und Lockerungen

München - Das bayerische Kabinett hat die angekündigten Entscheidungen über neue Hotspot-Regelungen, aber auch über gewisse Erleichterungen vertagt.

Florian Herrmann (50, CSU), Leiter der Staatskanzlei, und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (57, CSU), auf dem Weg zu einer Pressekonferenz.
Florian Herrmann (50, CSU), Leiter der Staatskanzlei, und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (57, CSU), auf dem Weg zu einer Pressekonferenz.  © Sven Hoppe/dpa

Man habe aktuell weder Verschärfungen noch Lockerungen beschlossen, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (50, CSU) am Montag nach einer Kabinettssitzung in München.

Er stellte entsprechende Beschlüsse nun für kommende Woche in Aussicht.

Es gebe derzeit noch keine klare Antwort auf die Frage, wie sich die schnell steigende Sieben-Tage-Inzidenz auf die Situation in den Kliniken auswirke.

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Deshalb wolle man die Entwicklung der Lage in dieser Woche noch einmal genau beobachten und dann gegebenenfalls kommende Woche Entscheidungen treffen.

Für die nächste Woche gebe es in einigen Bereichen eine "klare Perspektive", wenn sich die Lage nicht verschlechtere.

Als Beispiele für denkbare Lockerungen nannte Herrmann erleichterte Zugangsregelungen in der Jugendarbeit und Kapazitätserweiterungen bei den Zuschauerzahlen in Kultur und Sport.

Die Regelung, wonach in Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 1000 eigentlich viele Bereiche geschlossen werden müssten, bleibt laut Herrmann bis zur Kabinettsentscheidung darüber ausgesetzt.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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