Kabinett widmet sich Schulstart in Bayern und Corona-Krise

München - Sechs Wochen hatten Kinder und Jugendliche in Bayern Sommerferien - nun kehrt der Alltag zurück.

Für 121.000 Kinder in Bayern beginnt am Dienstag erstmals der Schulalltag. (Symbolbild)
Für 121.000 Kinder in Bayern beginnt am Dienstag erstmals der Schulalltag. (Symbolbild)  © Angelika Warmuth/dpa

Rund 1,64 Millionen Buben und Mädchen gehen ab Dienstag wieder in die Schule, darunter 121.000 Erstklässler.

Um eine mögliche Ansteckung zu vermeiden, setzt der Freistaat weiterhin auf Maskenpflicht und Coronatests an den Schulen.

Auch im bayerischen Kabinett (10 Uhr) steht der Schulstart im Mittelpunkt. Dabei dürfte es unter anderem um die Frage gehen, wie Schülern, die älter als 12 Jahre sind, in den kommenden Wochen Impfangebote gemacht werden können und wie bei Jüngeren die Infektionsgefahr möglichst gering gehalten werden soll.

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Die Delta-Variante des Coronavirus hatte sich in den vergangenen Wochen insbesondere unter den jüngeren Menschen, die nicht geimpft sind, massiv verbreitet. In anderen Bundesländern waren nach dem dortigen Ferien-Ende auch immer wieder Schulen von Corona-Fällen betroffen.

Zum Beginn des Schuljahres ist für den Ablauf des Unterrichts nicht mehr primär die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche maßgeblich, sondern die Auslastung der Krankenhäuser.

Bei jüngeren Menschen sind die Krankheitsverläufe verglichen mit Älteren zwar meist weniger problematisch. Gleichwohl gibt es aber auch hier Risiken, auch hinsichtlich möglicher Langzeitfolgen.

Titelfoto: Angelika Warmuth/dpa

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