Kinderschutzbund fordert, Kindes- und Elternwillen bei Übertritt zu berücksichtigen

München - Der Kinderschutzbund Bayern hat von der Staatsregierung gefordert, beim Übertritt an die weiterführenden Schulen neben den Noten auch den Kindes- und Elternwillen zu berücksichtigen.

Neben Noten sollen auch andere Faktoren für den Übertritt auf eine weiterführende Schule berücksichtigt werden. (Symbolbild)
Neben Noten sollen auch andere Faktoren für den Übertritt auf eine weiterführende Schule berücksichtigt werden. (Symbolbild)  © Matthias Balk/dpa

Corona habe "in großem Ausmaß zu einem Ungleichgewicht der Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit geführt", heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten offenen Brief.

"Viele Schülerinnen und Schüler in Bayern konnten ihr Potenzial daher nicht voll ausschöpfen."

Im Freistaat gilt als einzigem Bundesland, dass allein die Empfehlung der Grundschule auf Basis des Notendurchschnitts in drei Fächern darüber entscheidet, ob das Kind auf der Mittel-, Realschule oder dem Gymnasium weitermacht.

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Der Kinderschutzbund fordert, neben der Expertise der Klassenlehrkraft auch die Meinung des Kindes selbst sowie der Eltern einzubeziehen.

Die Noten sollten nur ein Teilaspekt sein und auch die Leistungen vor der Pandemie berücksichtigt werden.

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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