Schrauben an Schaukeln gelöst: Das steckt hinter den gefährlichen Aktionen

Königsbrunn - Es waren Entdeckungen in Bayern, die Eltern Sorgenfalten auf die Stirn getrieben haben werden. Weil zwei Spielplätze in Königsbrunn manipuliert worden sind, hat die Stadt gewarnt, diese zu nutzen. Nun ist klar, was dahinter steckte.

Weil zwei Spielplätze in Königsbrunn manipuliert worden sind, hat die Stadt gewarnt, diese zu nutzen. (Symbolbild)
Weil zwei Spielplätze in Königsbrunn manipuliert worden sind, hat die Stadt gewarnt, diese zu nutzen. (Symbolbild)  © Matthias Hiekel/zb/dpa

"Inzwischen wissen wir: Es war kein Vandalismus, und niemand wollte wahllos Kinder gefährden", sagte ein Sprecher der Polizei am Samstag.

Zwei Jugendliche hatten sich am Freitag bei der Polizei gemeldet, nachdem die Stadt vor der Manipulation im Landkreis Augsburg gewarnt hatte.

Laut Polizei lockerten die 15 und 16 Jahre alten Jugendlichen die Schrauben an den Schaukeln, weil so ein Überschlag möglich wurde. 

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Bei einer Kontrolle fiel die Manipulation auf - die Polizei ermittelte. Zwar sei nichts passiert, eine Straftat sei es dennoch, teilte die Polizei weiter mit.

In Nürnberg verletzte sich hingegen ein Siebenjähriger Ende August, als er von einem Klettergerüst stürzte. Später stellten die Beamten fest, dass jemand die Schrauben entfernt hatte. 

Nach Angaben der Polizei vom Samstag gibt es noch keine Hinweise auf Täter.

Titelfoto: Matthias Hiekel/zb/dpa

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