Bayerisches Krebsforschungszentrum startet Bürgertelefon

München - Das Bürgertelefon "Bayern gegen Krebs" des Bayerischen Krebsforschungszentrums (BZKF) ist an den Start gegangen. 

Ein Krebsforscher arbeitet in einem Labor. Durch das Bürgertelefon hofft man auf bessere Versorgung der Patienten. (Symbolbild)
Ein Krebsforscher arbeitet in einem Labor. Durch das Bürgertelefon hofft man auf bessere Versorgung der Patienten. (Symbolbild)  © picture alliance / dpa

Unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-8510080 würden Krebsexperten alle Fragen rund um die Krankheit beantworten und Patienten, Angehörige und interessierte Bürger beraten, teilte das Wissenschaftsministerium am Sonntag in München mit. 

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Zentrums.

Vier Millionen Euro stellt der Freistaat dafür zur Verfügung, weitere Mittel sollen in den kommenden Jahren fließen. "Wir erhoffen uns davon, die Krebssterblichkeit in Bayern zu senken", sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU), der die Hotline und die dazugehörige Homepage am Uniklinikum in Erlangen freigeschaltet hat. Fundiertes Wissen verbessere die Chancen auf eine optimale Therapie.

Das Zentrum informiert unter anderem über Krebsprävention, klinische Studien, neue Therapien und Möglichkeiten zur Reha. Bei Bedarf würden Betroffene an einen der Standorte des Forschungszentrums in Augsburg, Erlangen, München, Regensburg oder Würzburg weitervermittelt.

Koordiniert wird das Krebsforschungszentrum vom Uniklinikum Erlangen aus. BZKF-Direktor Professor Andreas Mackensen hofft auf eine bessere, wohnortnahe Versorgung der Patienten und auf eine Vernetzung der einzelnen Standorte. Gerade bei seltenen Krebsarten könne dies die Chancen auf eine schnelle und erfolgreiche Therapie verbessern.

Titelfoto: picture alliance / dpa

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