Grünen-Fraktion attackiert "selbst ernannten Baumfreund Söder" wegen Verkaufs von Waldflächen

München/Weiden - Die Grünen-Fraktion im bayerischen Landtag protestiert gegen den Verkauf von Staatswaldflächen in der Oberpfalz zugunsten der Errichtung von Gewerbegebieten.

Ludwig Hartmann (42, r.) verlangt, den wertvollen Baumbestand in Bayern dauerhaft zu bewahren. (Archiv)
Ludwig Hartmann (42, r.) verlangt, den wertvollen Baumbestand in Bayern dauerhaft zu bewahren. (Archiv)  © Peter Kneffel/dpa

Vorsitzender Ludwig Hartmann (42) sagte an Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) gerichtet: "Im feinen München werbewirksam Platanen kuscheln und gleichzeitig bayernweit den Raubbau an wertvollen Staatswald-Baumbeständen dulden - das ist unredlich."

Konkret kritisieren die Grünen die geplante Rodung eines 72 Hektar großen Waldgebietes in Weiden.

Dieser sei letzte Woche in nicht öffentlicher Sitzung des Haushaltsausschusses mit Regierungsmehrheit "durchgewunken" worden, so Hartmann am Montag.

Weitere Verkäufe stünden an. In Weiden gibt es am 14. Februar ein Bürgerbegehren "Walderhalt statt Weiden-West IV".

Hartmann fordert vom "selbsternannten Baumfreund Söder" ein klares Stoppsignal. Eine Anweisung Söders würde genügen.

Damit könnte der Ministerpräsident den "Staatswald-Ausverkauf" unterbinden und wertvollen Baumbestand in Bayern dauerhaft bewahren.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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