Eine "tickende Zeitbombe": Polizei stoppt Laster mit 20 Tonnen ungesicherten Autobatterien

Leuchtenberg - Einen Lastwagen mit mehr als 20 Tonnen, teils ungesicherten Autobatterien hat die Polizei in der Oberpfalz aus dem Verkehr gezogen.

Die Polizei in der Oberpfalz konnte den Lkw mit der ungesicherten Ladung aus dem Verkehr ziehen.
Die Polizei in der Oberpfalz konnte den Lkw mit der ungesicherten Ladung aus dem Verkehr ziehen.  © Patrick Seeger/dpa

Von dem Gefahrenguttransporter auf der Autobahn 6 sei erhebliche Brandgefahr ausgegangen, teilte ein Sprecher am Freitag mit.

Der Lastwagen hatte am Donnerstag bei Leuchtenberg im Landkreis Neustadt an der Waldnaab mehrere der Lithium-Ionen-Akkus nicht fixiert.

Durch stumpfe Gewalt, bei einem Bremsmanöver oder Unfall, hätten diese in Brand geraten können, hieß es von der Polizei. Der Laster sei als "tickende Zeitbombe" unterwegs gewesen.

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Nachlässig sei der 49-jährige Fahrer zudem bei einer Gasflasche gewesen. Wie viele Lastwagenfahrer nutzte er die Flasche, um sich Essen zu kochen - er hatte sie aber ebenfalls nicht gesichert.

So hätte Gas austreten und die Führerkabine Feuer fangen können, teilte die Polizei mit.

Der Fahrer muss nun eine Strafe von 1400 Euro zahlen. Auf den Verlader der Batterien kommt ein Bußgeld von 500 Euro zu.

Titelfoto: Patrick Seeger/dpa

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