Landesamt stellt Lebensmitteln in Bayern gutes Zeugnis aus

München - Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat Lebensmitteln, Kosmetika und alltäglichen Bedarfsgegenständen in Bayern ein gutes Zeugnis ausgestellt.

Auch wenn keine Gesundheitsgefahren festgestellt wurden, fand das LGL einige Mängel an zahlreichen Produkten. (Symbolbild)
Auch wenn keine Gesundheitsgefahren festgestellt wurden, fand das LGL einige Mängel an zahlreichen Produkten. (Symbolbild)  © Daniel Karmann/dpa

Im Jahr 2020 mussten nur 0,2 Prozent der untersuchten Produkte wegen Gesundheitsrisiken beanstandet werden, 2019 waren es 0,4 Prozent. Das geht aus einem neuen Doppel-Jahresbericht hervor, den LGL-Präsident Walter Jonas nun im Landtags-Umweltausschuss vorstellte.

Jenseits möglicher Gesundheitsgefahren beanstandete das LGL aber eine Vielzahl von Produkten, etwa wegen Kennzeichnungsmängeln oder wegen Mängeln in Zusammensetzung und Beschaffenheit - insgesamt lag die Quote bei 6,2 Prozent (2019) und 5,8 Prozent (2020).

Konkret untersuchte das LGL diesmal etwa, ob sogenannte Kinderlebensmittel für Kinder tatsächlich besonders geeignet sind - mit einer klaren Antwort: nein. Die untersuchten Kinderlebensmittel wiesen in der Regel vergleichbare Zucker-, Fett- und Kochsalzgehalte auf wie die entsprechenden "normalen" Produkte.

"Viele Eltern kaufen als Lebensmittel für Kinder beworbene Produkte in der Annahme, dass diese Produkte besonders geeignet und gesund für ihre Kinder seien. Aus den untersuchten Nährstoffgehalten lässt sich allerdings kein besonderer Mehrwert von Kinderlebensmitteln ableiten", sagte Jonas.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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