Maskenpflicht im Unterricht entfällt an Bayerns Grundschulen

München - Die Maskenpflicht im Unterricht für Schülerinnen und Schüler an Bayerns Grundschulen ist weitgehend gekippt.

Grundschüler müssen in Bayern im Unterricht keine Maske mehr tragen. (Symbolbild)
Grundschüler müssen in Bayern im Unterricht keine Maske mehr tragen. (Symbolbild)  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Kabinettskreisen.

Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet. Die Staatsregierung wird am Mittag (12.30 Uhr) nach Abschluss der Kabinettssitzung eine Pressekonferenz geben.

Dem Vernehmen nach soll die neue Regelung bereits am Mittwoch gelten, neben Grundschulen auch in Horten.

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Bisher müssen auch die Kleinsten in den Schulen zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus Masken im Unterricht tragen. Wenn sie an ihrem Platz sitzen, sollen sie die künftig abnehmen dürfen.

Bayern folgt damit dem Beispiel mehrerer anderer Bundesländer. Bereits in der vergangenen Woche hatte das Kabinett ermöglicht, dass die Maskenpflicht in den Pausen auf dem Schulhof oder bei Wandertagen entfallen kann.

Innerhalb der Regierung hatten sich vor allem die Freien Wähler für den Wegfall des Mund-Nasenschutzes bei den Kleinsten stark gemacht. Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) hatte in der vergangenen Woche erklärt, es gebe unterschiedliche Auffassungen bei den Koalitionspartnern in dieser Frage.

Auch Elterninitiativen und Lehrer hatten bemängelt, dass den Kindern mit der Maske ein Teil ihrer Identität genommen werde und die pandemiebedingten Einschränkungen mit der Maskenpflicht unnötig verlängert würden.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

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