Folgen der zweiten Welle: Erste Landkreise melden völlige Auslastung der Intensivbetten

München - In Bayern werden wegen der Corona-Krise die Intensivbetten knapp.

Arbeiten am Limit: Die Kapazitäten der Intensivbetten sind in manchen Gebieten bereits ausgereizt. (Symbolbild)
Arbeiten am Limit: Die Kapazitäten der Intensivbetten sind in manchen Gebieten bereits ausgereizt. (Symbolbild)  © Felix Kästle/dpa

Mehrere Landkreise meldeten am Samstag kein einziges freies Intensivbett mehr, wie aus dem deutschlandweiten DIVI-Register hervorgeht.

Null freie Betten gab es demnach in den Landkreisen Würzburg, Landshut, Regen, Aichach-Friedberg, Donau-Ries, Altötting und Fürstenfeldbruck. Mehrere andere Kommunen meldeten am Samstag nur noch ein bis zwei freie Intensivbetten.

"Vereinzelt ist die Situation – abhängig vom jeweiligen lokalen Infektionsgeschehen – dementsprechend bereits sehr ernst", sagte Ministerin Melanie Huml (45, CSU) - und: "In der Gesamtbetrachtung stehen bayernweit noch ausreichend Allgemein- wie auch Intensivbetten-Kapazitäten zur Verfügung."

Die Zahl der bayernweit freien Intensivbetten mit invasiver Beatmungsmöglichkeit für besonders schwer erkrankte Corona-Patienten liegt nach Angaben des Gesundheitsministeriums in München aber nur noch bei rund 300.

Wenn in einem Landkreis keine Betten mehr frei sind, bedeutet dies nicht, dass keine Behandlung mehr möglich ist. Aber neue Intensivpatienten müssen dann zum Teil über weite Entfernungen in andere Krankenhäuser gebracht werden.

Bayernweit waren laut Intensivregister am Samstag noch gut 13 Prozent der etwa 3400 Intensivbetten frei, die Situation ist vergleichbar mit dem benachbarten Baden-Württemberg.

Titelfoto: Felix Kästle/dpa

Mehr zum Thema Bayern:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0