Notendruck wegen Corona? Kultusminister zeigt Verständnis für die Schüler

München - Kultusminister Michael Piazolo (61, Freie Wähler) hat Verständnis für alle Schüler in Bayern gezeigt, die in der Corona-Pandemie unter Benotungsdruck leiden. 

Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) zeigt Verständnis für die Schüler. (Archiv)
Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) zeigt Verständnis für die Schüler. (Archiv)  © Peter Kneffel/dpa

"Es ist ein sehr unterschiedliches Bild. Es gibt viele Schulen, wo gesagt wird, das ist im Bereich des Normalen. Es gibt aber mit Sicherheit auch andere Schulen", sagte der Minister am Mittwoch beim Besuch eines Gymnasiums in München

Jede Sorge, ob von Schülern, Eltern oder Lehrern, müsse ernstgenommen werden. "Wir sind in einem Jahr mit großen Herausforderungen wo wir immer nachprüfen müssen, können wir die gleichen Leistungen im gleichen Abstand von den Schülerinnen und Schülern verlangen?"

Elternverbände hatten zuletzt beklagt, dass viele Schulen wegen der Gefahr, wieder auf Distanzunterricht umstellen zu müssen, auf schnelle Notengebung bedacht seien und so Schüler und Eltern massiv unter Druck gerieten. Die Kritik hatte Piazolo zurückgewiesen und sich seinerseits gegen unverhältnismäßig viele Leistungserhebungen ausgesprochen.

Gespräche an Schulen zeigten immer wieder, dass der "Austausch zwischen Schulleitung, den Lehrkräften, den Eltern und den Schülern in dieser schwierigen Phase das Erfolgsrezept" sei, betonte Piazolo. Obwohl Schule unter Corona-Bedingungen vielerorts gut laufe, gebe es natürlich auch Nachbesserungsbedarf. 

"Unsere Schullandschaft ist reichhaltig." Er selbst sei aber immer wieder "beeindruckt über die Disziplin der Schülerinnen und Schüler", die die Corona-Maßnahmen "nicht nur mitmachen, sondern mittragen".

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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