Ministerin sticht zu: Kaniber will zum Saisonstart Spargel ernten

Grettstadt - Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (43, CSU) will am Montag im unterfränkischen Grettstadt Spargel stechen.

Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (43, CSU) will in Schweinfurt Spargel stechen gehen. (Archiv)
Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (43, CSU) will in Schweinfurt Spargel stechen gehen. (Archiv)  © Tobias Hase/dpa

Der Arbeitseinsatz soll auf einem Feld der Familie Reinhart im Landkreis Schweinfurt stattfinden, deren Tochter Christiane amtierende Spargelkönigin in Franken ist.

Auch in diesem Jahr bangen viele Bauern, ob ihre ausländischen Erntehelfer alle kommen können - denn diese brauchen einen negativen Corona-Test.

Zudem muss das Wetter mitspielen. Spargel ist sehr wetterfühlig, Kälte und zu viel Regen mag er nicht.

Spargel zählt flächenmäßig zu den bedeutendsten Gemüsekulturen in Bayern. Im Jahr 2020 bauten im Freistaat 309 Betriebe auf rund 4000 Hektar Spargel an - im Jahr 2003 war die Fläche nur etwa halb so groß.

Im vergangenen Jahr pendelten die Preise für den Verkauf ab Hof zwischen 10,50 und 12 Euro pro Kilo. 17 Jahre zuvor lag der Durchschnittspreis zwischen 6,70 und 8 Euro je Kilo.

2020 ernteten die Bauern laut Statistischem Landesamt im Durchschnitt 15.358 Tonnen Spargel - auch bedingt durch weniger Saisonarbeitskräfte. Im Jahr davor seien es 23.045 Tonnen gewesen.

Titelfoto: Tobias Hase/dpa

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