Mit dem Pferd bis nach China! Verrückte Reise soll viele Leben retten

Nürnberg - Der Nürnberger Jürgen Dirrigl (52) will mit seinem Pferd bis zur Chinesischen Mauer reiten.

Jürgen Dirrigl (52) auf seinem Pferd Peu (13). Im Hintergrund liegen Malinois-Rüde Turbo (3) und Ridgeback-Rüde Milow (4), die ebenfalls mit nach China reisen werden.
Jürgen Dirrigl (52) auf seinem Pferd Peu (13). Im Hintergrund liegen Malinois-Rüde Turbo (3) und Ridgeback-Rüde Milow (4), die ebenfalls mit nach China reisen werden.  © --/Jürgen Dirrigl/nachchinareiten.de/dpa

Gerade ist er zu einem 35-tägigen Testritt aufgebrochen, der ihn 900 Kilometer durch Deutschland führt - vom oberfränkischen Hof bis nach Lübeck.

Dabei soll sich zeigen, ob der 52-Jährige und sein Wallach Peu (13) gut auf die lange Reise bis nach China vorbereitet sind.

"Das ist genau die Dauerbelastung", erzählt Dirrigl am Mobiltelefon. Denn die Tagesetappen seien wie auf der Reise nach China geplant: Immer 30 Kilometer am Tag, dazwischen insgesamt fünf Ruhetage.

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Und auch während der Reise entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze begleitet ein Reisegefährte Dirrigl in einem Allrad-Lastwagen, der zum Wohnmobil umgebaut ist.

Dieser wird auch Futter für Peu transportieren, was Dirrigls nach Angaben spätestens ab Ostanatolien nötig sein wird.

Mehrere Typisierungsaktionen geplant: Ritt entlang des "grünen Bandes" in Deutschland

Auf seinem Ritt will Dirrigl 10.000 potenzielle Stammzellspenderinnen und -spender gewinnen. Während seiner Route hat er zusammen mit der Deutschen Stammzellspenderdatei des Roten Kreuzes mehrere Typisierungsaktionen geplant.

Mehr zum Ritt ins Land der Mitte findest Du >>>hier auf Dirrigls Webseite und Reiseblog.

Zu der fast 18.000 Kilometer langen Reise nach China will Dirrigl dann im kommenden Jahr aufbrechen.

Titelfoto: --/Jürgen Dirrigl/nachchinareiten.de/dpa

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