Schneefall behindert Verkehr: Wenig Autos unterwegs, Zugverkehr lahmgelegt

München - Es schneit kräftig im Süden und Westen Bayerns. Wegen der Corona-Beschränkungen sind vergleichsweise wenige Autos unterwegs, aber der Zugvekehr leidet

Ein Traktor mit Schneepflug räumt eine verschneite Straße im Ortskern von Tegernsee.
Ein Traktor mit Schneepflug räumt eine verschneite Straße im Ortskern von Tegernsee.  © Peter Kneffel/dpa

IIm Süden und Westen Bayerns sind die Straßen teils verschneit und glatt.

In der Nacht zum Sonntag sei die Verkehrslage laut Polizei aber ruhig gewesen.

Im Allgäu gab es bis in die frühen Morgenstunden am Sonntag zehn Glätteunfälle, dabei sei aber niemand verletzt worden, sagte ein Sprecher der Polizei Schwaben Süd/West.

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Ähnlich ist die Lage in Augsburg: "Es schneit, wir haben die nächtliche Ausgangssperre, es ist niemand unterwegs, um einen Unfall zu bauen", fasste ein Polizist aus Augsburg die Lage am Morgen zusammen.

In Niederbayern, der Oberpfalz und in Oberfranken ist im Vergleich zum Rest des Freistaats in der Nacht wenig bis kein Schnee gefallen. Die Straßen seien teilweise trocken gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei in Niederbayern.

Im Laufe des Sonntags soll es im Westen und Süden des Landes weiter schneien. Der Deutsche Wetterdienst warnt im Oberallgäu vor starkem Schneefall.

Bayern: Schneefall sorgt für Ausfälle und Verspätungen im Zugverkehr

Auf den verschneiten Bahnstrecken geht teilweise nichts mehr voran.
Auf den verschneiten Bahnstrecken geht teilweise nichts mehr voran.  © Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

Der Schneefall sorgt in Bayern für Zugausfälle und Verspätungen. Zwischen dem Bahnhof Kempten und Pfronten-Steinach sei aufgrund des Wetters am Sonntagmorgen kein Zugverkehr möglich, teilte die Deutsche Bahn am Sonntag mit. Ein Schienenersatzverkehr sei eingerichtet.

Auf der Strecke Oberstdorf-Immenstadt ist wegen des andauernden Schneefalls eine Weiche gestört. Es kommt zu Verspätungen und Zugausfällen.

Ähnlich sieht die Lage zwischen Hergatz und Lindau aus. Die Deutsche Bahn meldete am Sonntagmorgen, dass auf der Strecke keine Züge fahren, auf Grund einer witterungsbedingten Weichenstörung.

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Zwischen Garmisch-Partenkrichen und Mittenwald kommt es nach Angaben der Deutschen Bahn ebenfalls witterungsbedingt zu Verzögerungen. Die Strecke zwischen Garmisch-Partenkrichen und Vils in Tirol ist wegen mehrerer Bäume im Gleis weiterhin gesperrt.

Es ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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