Nach Drogentod zweier Jugendlicher: Anklage gegen mutmaßlichen Dealer

Augsburg - Nach dem Drogentod zweier Jugendlicher in Schwaben hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen mutmaßlichen Dealer erhoben. 

Die beiden Jugendlichen wurden von den Eltern des 16-Jährigen tot zu Hause aufgefunden.
Die beiden Jugendlichen wurden von den Eltern des 16-Jährigen tot zu Hause aufgefunden.  © NEWS5/Bauernfeind

Der 34-Jährige sei dringend verdächtig, an einen der beiden gestorbenen Jungen Rauschgift abgegeben zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft Augsburg am Freitag mit.

Im Juni hatten die Eltern eines 16-Jährigen aus Nordendorf im Kreis Augsburg ihren Sohn und dessen 15 Jahre alten Freund tot in ihrem Haus gefunden. 

Wie sich herausstellte, waren beide an einem übermäßigen Konsum von Betäubungsmitteln gestorben. Das an den 16-Jährigen veräußerte Amphetamin soll einen sehr hohen Wirkstoffgehalt gehabt haben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Der Deutsche befindet sich seit Mitte Juni in Untersuchungshaft. Wegen des Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und der Abgabe von Betäubungsmitteln an Minderjährige erwartet ihn eine Freiheitsstrafe von einem bis zu 15 Jahren.

Titelfoto: NEWS5/Bauernfeind

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