Nach über einem Jahr Dauerschließung: Dehoga Bayern fordert Öffnung der Clubs

München - Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga Bayern) fordert die kontrollierte Öffnung von Clubs und Diskotheken.

Flatterband hängt im Club "Harry Klein" von der Decke. Seit über einem Jahr sind Clubs in Bayern geschlossen.
Flatterband hängt im Club "Harry Klein" von der Decke. Seit über einem Jahr sind Clubs in Bayern geschlossen.  © Sven Hoppe/dpa

Angesichts illegaler Partys einerseits, mittlerweile funktionierender Impfungen und Tests andererseits sagte Landesgeschäftsführer Thomas Geppert am Montag in München:

"Nach über einem Jahr Dauerschließung ist es jetzt an der Zeit, neben der Innengastronomie auch wieder die getränkegeprägte Gastronomie sowie musikveranstaltende Betriebe zu öffnen."

Andere Länder zeigten, dass ein sicherer verantwortbarer Betrieb möglich sei.

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"Die Menschen treffen sich zum Feiern. Die Frage ist doch nur, will ich das irgendwo in einem ungeschützten Raum ohne jegliche Auflage und Nachverfolgbarkeit, oder biete ich sichere Bereiche", sagte Geppert.

Die Öffnung würde sofort für mehr Sicherheit sorgen.

Die Polizei hatte am Wochenende mehrere wilde Partys in bayerischen Innenstädten aufgelöst. Dabei war es auch zu Ausschreitungen gekommen.

Der Corona-Inzidenzwert in Bayern lag dem Landesamt für Gesundheit zufolge am Sonntag bei 36 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Mehr als 40 Prozent der bayerischen Bevölkerung sind laut Gesundheitsministerium inzwischen mindestens einmal geimpft.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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