Neue Nebelhornbahn wird eingeweiht: Doch es gibt ein Problem

Oberstdorf - Fast vier Monate nach dem Saisonstart wird die neue Nebelhornbahn in Oberstdorf am Donnerstag (9 Uhr) im Beisein von Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) eingeweiht.

Eine Stütze der neuen Nebelhornbahn ragt zwischen den Bäumen hervor. Die Nebelhornbahn wurde erneuert.
Eine Stütze der neuen Nebelhornbahn ragt zwischen den Bäumen hervor. Die Nebelhornbahn wurde erneuert.  © Daniel Karmann/dpa

Die Sanierung der 1930 eröffneten Seilbahn in den Allgäuer Alpen hat nach Angaben der Betreiber rund 55 Millionen Euro gekostet.

Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten aber noch nicht: Hersteller und Betreiber suchen weiter nach Gründen, weshalb die Bahn bei vollem Tempo zu laut ist.

"Das ist nach wie vor ein laufender Prozess", sagte der Sprecher der Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen, Jörn Homburg. "Wir sind noch nicht ganz am Ziel."

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Erstmals aufgefallen waren die Geräusche beim Test der neuen Zehner-Gondeln im Frühjahr: An einer Stütze war ein lautes Brummen zu hören, die Kabinen erzeugten ein Pfeifgeräusch. Bei vollem Tempo wurden die zugelassenen Lärm-Grenzwerte überschritten.

Seit dem Saisonstart Ende Mai fährt die Bahn daher nicht so schnell, wie sie es eigentlich könnte: Statt mit gut 25 geht es nur mit knapp 20 Kilometern pro Stunde in Richtung Bergstation.

Ziel sei aber, den Lärm auch bei vollem Tempo in den vorgegebenen Grenzen zu halten, sagte Homburg. "Wir sind guter Hoffnung, dass wir das schaffen."

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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