Neuer Chef-Aufseher der privaten Radio- und TV-Sender in Bayern

München - Stabwechsel an der Spitze der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM): Thorsten Schmiege wird am Donnerstag (10 Uhr) als neuer Präsident der Aufsicht für die privaten Radio- und TV-Sender im Freistaat ins Amt eingeführt und der langjährige Vorgänger Siegfried Schneider verabschiedet. Offizieller Start Schmieges ist der 1. Oktober.

Thorsten Schmiege (47), Geschäftsführer und künftiger Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM).
Thorsten Schmiege (47), Geschäftsführer und künftiger Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM).  © Sven Hoppe/dpa

Der 47-jährige Jurist Schmiege ist seit rund zwei Jahren bereits Geschäftsführer bei der BLM.

Vorgänger Schneider (65) hatte sich nicht um eine dritte Amtszeit beworben. Er stand seit 2011 an der BLM-Spitze.

Der Präsident wird für jeweils fünf Jahre vom Medienrat gewählt - dem Aufsichtsgremium der BLM. Die 50 Mitglieder vertreten Parteien und andere gesellschaftlich relevante Gruppen in Bayern.

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Die BLM ist eine von bundesweit 14 Landesmedienanstalten. Finanziert wird sie vor allem durch Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag, zudem vergibt sie öffentliche Fördermittel.

Die BLM beaufsichtigt und fördert mehr als 100 lokale und regionale Radio- und TV-Programme.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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