Neues Welterbe: UNESCO zeichnet Donaulimes als Grenze des Römischen Reiches aus

Fuzhou - Die UNESCO hat den Donaulimes als Teil der Grenze des antiken Römischen Reiches als neues Welterbe ausgezeichnet.

Das Römerkastell Abusina an der Donau. Die UNESCO hat den Donaulimes als Teil der Grenze des antiken Römischen Reiches als neues Welterbe ausgezeichnet.
Das Römerkastell Abusina an der Donau. Die UNESCO hat den Donaulimes als Teil der Grenze des antiken Römischen Reiches als neues Welterbe ausgezeichnet.  © Armin Weigel/dpa

Das zuständige Komitee der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation (Unesco) gab die Entscheidung am Freitag auf seiner 44. Sitzung im chinesischen Fuzhou bekannt.

In seinem bayerischen Abschnitt erstreckt sich der Donaulimes von Bad Gögging im Landkreis Kelheim über Regensburg und Straubing bis nach Passau.

Am Montag hatte das zuständige UNESCO-Komitee in seiner Sitzung im chinesischen Fuzhou die Entscheidung vertagt, nachdem Ungarn kurzfristig aus dem gemeinsamen Antrag mit Deutschland, Österreich und der Slowakei ausgestiegen war.

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Bayerns Kunstminister Bernd Sibler sieht in der zehnten Welterbe-Auszeichnung für den Freistaat Chancen für die Kommunen in Ostbayern. "Für die Regionen liegt darin eine große Chance, ihr reiches kulturelles Erbe noch sichtbarer zu machen", sagte der CSU-Politiker am Freitag nach der Entscheidung des Welterbe-Komitees der Unesco.

Die Römer hatten einst die Donau als Verlängerung ihres Grenzwalls genutzt, um die eigenen Gebiete zu schützen. "Die Aufnahme in die Welterbeliste ist ein deutliches Zeichen für die Bedeutung dieser historischen natürlichen Grenze des Römischen Reichs", sagte Sibler.

Der Donaulimes ist somit die zehnte Welterbestätte in Bayern. Die erste war die Würzburger Residenz, die 1981 in die Liste aufgenommen wurde.

Titelfoto: Armin Weigel/dpa

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