Flucht vor Hitze: Angetrunkener Mann geht baden, Polizei greift zu ganz besonderem Einsatzfahrzeug

Nürnberg - Das hochsommerliche Wetter hat Bayern fest im Griff. Die Suche nach einer Möglichkeit, sich abkühlen zu können, treibt viele Menschen deshalb um. So auch einen Mann, der für einen kuriosen Polizeieinsatz gesorgt hat.

Kurioser Einsatz der Polizei Mittelfranken in Nürnberg.
Kurioser Einsatz der Polizei Mittelfranken in Nürnberg.  © Polizei Mittelfranken

Wie die Polizei Mittelfranken berichtet, hatte der Angetrunkene für sich eine Lösung gefunden, der Hitze zumindest kurzzeitig zu entkommen - und war einfach im Wöhrder See ins Wasser gegangen. Doch das war nicht ungefährlich!

Um den "Badegast" am Sonntagnachmittag vor dem Schwimmen ins Wehr zu bewahren, griffen die Beamten zu einem besonderen Gefährt: Ein pinkes Tretboot musste kurzerhand herhalten, denn es war Eile geboten.

Laut den Angaben der Polizei vom Montag bestand im Bereich des Badeausflugs eine akute Gefahr durch das Wasserkraftwerk, dessen Turbine vom Wasser des Wöhrder Sees angetrieben wird.

Im Zuge des nicht alltäglichen Einsatzes wendeten sich die Beamten mit einer wichtigen Bitte an alle Hitzegeplagten in Nürnberg und ganz Bayern:

"Bitte geht nicht angetrunken ins Wasser!", lautet die Aufforderung, die sich jeder zu Herzen nehmen sollte.

Der angetrunkene Mann blieb unverletzt.

Titelfoto: Polizei Mittelfranken

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