Nach Katastrophenfall in Nürnberger Kraftwerk: So wird den 15.000 Betroffenen geholfen

Nürnberg - Nach dem Feuer in einem Nürnberger Großkraftwerk will der Energieversorger N-Ergie zwei mobile Heizkraftwerke ans Wärmenetz anschließen.

Das Großkraftwerk im Nürnberger Stadtteil Gerbersdorf wurde vom Netz genommen.
Das Großkraftwerk im Nürnberger Stadtteil Gerbersdorf wurde vom Netz genommen.  © Daniel Karmann/dpa

Sie sollten die Wärmeversorgung in einem Krankenhaus und zwei Pflegeheimen sicherstellen, sagte ein Sprecher am Mittwochmorgen.

Der Anschluss solle im Laufe des Tages erfolgen. Wie lange die zusätzliche Versorgung nötig ist, war zunächst unklar. "Wir planen aber mit zwei bis drei Wochen", teilte der Sprecher mit.

Nach dem Brand am Montagabend war das Großkraftwerk abgeschaltet worden, voraussichtlich für mindestens zwei Wochen.

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Bei extrem niedrigen Temperaturen deckt es die Spitzenlast im Fernwärmenetz der N-Ergie ab.

Die Energieversorgung in zwei betroffenen Stadtteilen sei aber in der Nacht trotz winterlicher Temperaturen stabil geblieben. "Es musste niemand frieren", sagte der N-Ergie-Sprecher.

Die Stadt Nürnberg hatte am Dienstag den Katastrophenfall ausgerufen. Betroffen sind etwa 15.000 Menschen der beiden Stadtteile Röthenbach und Gebersdorf. Brandermittler suchen nach der Ursache.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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