Nürnberger "Querdenken"-Demo: Weniger Teilnehmer als erwartet!

Nürnberg - Zu einer "Querdenken"-Demonstration in Nürnberg sind am Samstag deutlich weniger Teilnehmer gekommen als von den entsprechenden Organisatoren im Vorfeld angekündigt.

Nach Angaben der Polizei kamen am Samstag knapp 1200 Demonstranten zu der Kundgebung im Freistaat Bayern.
Nach Angaben der Polizei kamen am Samstag knapp 1200 Demonstranten zu der Kundgebung im Freistaat Bayern.  © vifogra/Eberlein

Nach Angaben der Polizei kamen knapp 1200 Demonstranten zu der Kundgebung. Für die Demo waren etwa 3500 Teilnehmer angekündigt gewesen.

Zu einer Gegendemonstration seien etwa 300 Teilnehmer auf den Nürnberger Volksfestplatz gekommen, sagte ein zuständiger Polizeisprecher.

Auch die Veranstalter zeigten sich von dem geringeren Zuspruch enttäuscht. Man bekomme derzeit nicht genügend Menschen auf die Straße, sagte einer der Redner. Er kündigte einen Strategiewechsel an, der in Vorbereitung sei.

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Es werde deshalb vermutlich in den kommenden Monaten weniger "Querdenker"-Demos geben.

Um die Veranstaltung hatte es die vergangenen Tage ein juristisches Tauziehen gegeben. Nachdem die Stadt Nürnberg die "Querdenken"-Versammlung verboten hatte, zogen die Organisatoren zunächst vor das Verwaltungsgericht in Ansbach (Bayern).

Dort wurde eine stationäre Demonstration ohne Protestzug auf dem Festplatz genehmigt. Die Anzahl der Teilnehmer wurde von den Richtern entsprechend erlaubt.

Nachdem die Stadt ihrerseits gegen die getroffene Entscheidung vorgegangen war, bestätigte am Freitagabend der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in der Landeshauptstadt München in dem Eilverfahren die Genehmigung.

Zu einer "Querdenken"-Demonstration in Nürnberg sind am Samstag weniger Teilnehmer gekommen als angekündigt.
Zu einer "Querdenken"-Demonstration in Nürnberg sind am Samstag weniger Teilnehmer gekommen als angekündigt.  © vifogra/Eberlein

Nürnberger "Querdenken"-Gruppe wollte mit der Versammlung an erste Demo erinnern

Die Nürnberger "Querdenken"-Gruppe wollte mit der Versammlung an ihre erste Demo vor fast genau einem Jahr erinnern.

Die Gegendemonstranten hatten sich zunächst in einem Nürnberger Park getroffen, um dann eine Radtour zum Volksfestplatz zu unternehmen. Dort veranstalteten auch sie eine Kundgebung. Laut Polizei verlief alles "ohne nennenswerte Störungen".

Die Beamten wiesen die Teilnehmer allerdings mehrfach auf die geltende Maskenpflicht hin.

Titelfoto: vifogra/Eberlein

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