Jubel dank Schwarzer Löcher: Physik-Nobelpreis geht nach Bayern

München/Stockholm - Es ist die wohl prestigeträchtigste Auszeichnung für - unter anderem - Wissenschaftler der Welt: der Nobelpreis.

Der 68-jährige Reinhard Genzel wurde mit dem höchsten Preis für Physiker ausgezeichnet. (Archiv)
Der 68-jährige Reinhard Genzel wurde mit dem höchsten Preis für Physiker ausgezeichnet. (Archiv)  © Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik München

Aktuell werden die von Dynamit-Erfinder Alfred Nobel einst geschaffenen Ehrungen in Stockholm vergeben.

1895 hatte der Chemiker veranlasst, das beinah sein ganzes Vermögen (über 30 Millionen Kronen) in eine Stiftung gesteckt werden soll. Von den Zinsen sollen jährlich Menschen ausgezeichnet werden, die im Jahr zuvor "der Menschheit den größten Nutzen erbracht haben". Der Nobelpreis war geboren.

125 Jahre später jubeln unter anderem auch die Bayern. Denn die diesjährige Auszeichnung in der Kategorie Physik geht zum Teil in den Freistaat. Roger Penrose aus Großbritannien, Andrea Ghez aus den USA und Reinhard Genzel aus Garching bei München werden für ihre Forschungen zu Schwarzen Löchern geehrt.

Genzel ist Direktor des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik. Zusammen mit Ghez hat der 68-Jährige ein supermassives kompaktes Objekt im Zentrum der Galaxie entdeckt.

Der Physik-Nobelpreis ist in diesem Jahr mit etwa 950.000 Euro dotiert. (Archiv)
Der Physik-Nobelpreis ist in diesem Jahr mit etwa 950.000 Euro dotiert. (Archiv)  © Fernando Vergara/AP/dpa

Für die Auszeichnung dürfen sich die drei Forscher zehn Millionen Kronen - also etwa 950.000 Euro - teilen.

Titelfoto: Montage: Fernando Vergara/AP/dpa+Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik München

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