Kurz vor Razzia in Wiesn-Zelt: Polizist warnte Festwirt!

München - Razzia im Wiesnzelt, doch der Wirt bekommt eine Warnung - von der Polizei.

Der Beamte bekam per Strafbefehl eine Geldstrafe von mehreren Tagessätzen, jedoch weniger als 90. (Symbolbild)
Der Beamte bekam per Strafbefehl eine Geldstrafe von mehreren Tagessätzen, jedoch weniger als 90. (Symbolbild)  © Daniel Karmann/dpa

Ein hochrangiger Polizeibeamter ist wegen Verletzung des Dienstgeheimnisses zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

Wie aus einer Antwort des Justizministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Landtagsabgeordneten Katharina Schulze hervorgeht, hatte der Leiter der Wiesnwache dem Wirt des "Winzerer Fähndls" am Tag vor einer Durchsuchung während des Oktoberfest 2018 mitgeteilt, dass eine größere Polizeiaktion rund um beziehungsweise im Zusammenhang mit dem Festzelt bevorstehe, ohne allerdings konkrete Einzelheiten zu der Aktion zu offenbaren. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte zuerst darüber berichtet.

Laut Staatsanwaltschaft München I bekam der Beamte dieses Jahr per Strafbefehl eine Geldstrafe aus einer zweistelligen Anzahl von Tagessätzen.

Sie liegt unterhalb der Grenze, nach der eine solche Verurteilung dem Beschuldigten den Status "vorbestraft" einbringt - folglich unter 90 Tagessätzen.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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