Rechtsextremismus in Bayern größte Gefahr für die innere Sicherheit

München - Der Rechtsextremismus ist in Bayern aktuell die größte Bedrohung für die innere Sicherheit. 

Der Rechtsextremismus ist im Freistaat Bayern aktuell die größte Bedrohung für die innere Sicherheit. (Symbolbild)
Der Rechtsextremismus ist im Freistaat Bayern aktuell die größte Bedrohung für die innere Sicherheit. (Symbolbild)  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Zu diesem Ergebnis kommt der Bericht des Verfassungsschutzes, der am Freitag (11 Uhr) von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in der Landeshauptstadt München vorgestellt wird. 

Die Gefahr reiche von extremistischer Hetze, über tätliche Angriffe bis hin zu Mordanschlägen, teilte das Ministerium mit. In Bayern gab es in den vergangenen Jahren einen Zuwachs an Rechten. 

Im Jahr 2017 waren 2320 Rechtsextremisten registriert, im Folgejahr bayernweit dann 2360. 

Bundesweit wurden 2019 insgesamt 22.337 Delikte registriert, bei denen die Tat einen rechtsextremen Hintergrund hatte - damit ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um rund 1900 gestiegen.

Doch nicht nur der Rechtsextremismus beschäftigt die Behörden. Auch die Zahl gewaltbereiter Linksextremisten sei gestiegen. Außerdem seien die Gefahren durch den islamistischen Terror weiterhin ein Thema, berichtete das Innenministerium.

Das zeigten vor allem Anschläge in Nachbarländern.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

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