Brennender Raclette-Grill, Pyrotechnik und Partys: Polizei hat in der Oberpfalz viel zu tun

Regensburg - Ein Raclette-Grill hat in der Silvesternacht einen Wohnungsbrand in Regensburg verursacht, dabei wurde eine Frau leicht verletzt.

Die Polizei war in der Oberpfalz gut beschäftigt. (Symbolbild)
Die Polizei war in der Oberpfalz gut beschäftigt. (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Es sei ein Schaden von etwa rund 50.000 Euro entstanden. Das Gerät habe sich am späten Donnerstagabend, als die 33 Jahre alte Wohnungsbesitzerin gerade Spiritus nachfüllen wollte, entzündet, wie die Polizei mitteilte. Rettungskräfte hätten den Brand gelöscht.

Zuvor habe die 33-Jährige beim Versuch, die Flammen zu löschen, eine Rauchgasvergiftung erlitten und sich leicht am Bein verletzt. Sie sei deshalb in ein Krankenhaus gebracht worden.

Neben Rettungsdienst und Polizei seien an dem Einsatz 40 Feuerwehrleute beteiligt gewesen.

Während der Löscharbeiten in der Wohnung seien Einsatzkräfte zu einem weiteren Brand gerufen worden: Ebenfalls in Regensburg sei auf einer Straße eine Kiste mit Pyrotechnik angezündet worden und in der Folge abgebrannt. Die Feuerwehr habe schnell gelöscht, hieß es weiter.

In der Oberpfalz hat die Polizei in der Silvesternacht außerdem mehrere Neujahrspartys aufgelöst, bei denen sich Bewohner auf offener Straße trotz Ausgangsbeschränkungen mit vielen Haushalten trafen.

Polizei löst Silvesterpartys in Oberpfalz auf

Bis Mitternacht kam es zu rund 30 Einsätzen aufgrund möglicher Verstöße gegen die Infektionsschutzmaßnahmen, wie die Polizei mitteilte. Man sei durch Ruhestörungsbeschwerden auf die Feiern aufmerksamen geworden und habe diese aufgelöst.

Auch ein Böllerwurf habe die Beamten zu einer Party geführt. Verstöße gegen Kontaktbeschränkungen seien ebenso angezeigt worden wie Missachtung der Ausgangsbeschränkungen.

Nach 21 Uhr dürfen die Menschen in Bayern nur mit "triftigem Grund" das Haus verlassen. Begründete Einzelfälle stellen beispielsweise Notfälle oder das Gassi-Gehen mit dem Hund dar.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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