Pelzhändler öffnet Laden trotz Verbots, nun droht ihm ein fettes Bußgeld

Regensburg - Aus Protest gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen hat ein Pelzhändler aus Regensburg am Montag trotz Verbot sein Geschäft geöffnet und muss nun mit einem hohen Bußgeld rechnen.

Ein Pelzhändler hat in Regensburg trotz Verbots sein Geschäft geöffnet. (Symbolbild)
Ein Pelzhändler hat in Regensburg trotz Verbots sein Geschäft geöffnet. (Symbolbild)  © Daniel Reinhardt/dpa

Der Mann habe sein Vorhaben zuvor über die Presse angekündigt, daher seien Mitarbeiter des Ordnungsamtes schnell vor Ort gewesen, sagte eine Stadtsprecherin.

Nach knapp einer Stunde habe der Gewerbetreibende seinen Laden wieder zugemacht.

Das Ordnungsamt leitete ein Bußgeldverfahren gegen den Mann ein. Dies kann bis zu 5000 Euro betragen.

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Laut einem Medienbericht wollte der Pelzhändler mit der verbotswidrigen Öffnung auf die schwere Notlage von Einzelhändlern, Wirten und Künstlern aufmerksam machen.

Nach eigenen Angaben war der Pelzhändler nicht Teil der symbolischen Aktion #wirmachenaufmerksam. Er habe auf eigene Initiative Kunden die Tür geöffnet.

Zahlreiche Händler hatten am Montag auf legale Weise in ihren Geschäften protestiert.

Sie hielten Plakate mit dem Schlagwort #wirmachenaufmerksam in Kameras und stellten die Fotos und Videos online, die Türen blieben aber für Kunden geschlossen.

Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa

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