24.000 Zurückweisungen: Kein Durchkommen an der bayerischen Grenze zu Tirol

Reutte - Wegen des regionalen Fahrverbots an Wochenenden im österreichischen Bundesland Tirol sind laut Behörden rund 24.000 Autofahrer zurückgewiesen worden. 

Ein Polizist hält Autos vor einer Autobahnauffahrt in Tirol an.
Ein Polizist hält Autos vor einer Autobahnauffahrt in Tirol an.  © Zeitungsfoto.At/Daniel Liebl/APA/dpa

Sie hatten versucht, trotz des Verbots auf kleinen Straßen Staus zu umfahren und wurden wieder auf die Hauptstraße zurückgeschickt. 

Die Fahrverbote an den vergangenen sieben Wochenenden hätten sich bewährt, zog Tirols Landeschef Günther Platter am Dienstag eine positive Bilanz. 

Dank der Maßnahme sei es gelungen, trotz starken Reiseverkehrs an den Wochenenden die Verkehrs- und Versorgungssicherheit in den betroffenen Gemeinden aufrechtzuerhalten.

Nun werde an dem Konzept für die Wintermonate gearbeitet, hieß es. Die Vorhersage zum Urlauber-Reiseverkehr sei aber wegen der Corona-Krise diesmal schwierig. 

Tirol verhängt seit 2019 regionale Fahrverbote zur Entlastung der Gemeinden entlang von bestimmten Hauptverkehrsstrecken. 

Der Schritt hatte zu teils massiver Kritik aus Bayern und Deutschland geführt.

Titelfoto: Zeitungsfoto.At/Daniel Liebl/APA/dpa

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