Bundespolizei deckt Schleusung auf

Ruhstorf - Am Dienstagabend gegen 19.45 Uhr konnten Beamte der Bundespolizei Passau in der Kontrollstelle Rottal-Ost auf der Ladefläche eines Lastwagens drei afghanische Staatsangehörige entdecken.

Drei afghanische Staatsangehörige wurden auf der Ladefläche entdeckt.
Drei afghanische Staatsangehörige wurden auf der Ladefläche entdeckt.  © Bundespolizei Passau

Wie die Polizei mitteilt, wurde dadurch auch eine Schleusung unter lebensgefährdenden Bedingungen beendet.

Bei der Durchsuchung des Lastwagens öffneten die Beamten den verplombten Auflieger und fanden dabei die drei Personen versteckt zwischen den geladenen Lebensmittelkonserven.

Nach eigenen Aussagen waren die drei Afghanen zwischen 22 und 28 Jahren mehrere Tage auf der Ladefläche unterwegs, ihre Notdurft verrichteten sie in größere Kanister.

Gesundheitlich seien sie laut Polizeiangaben in einem stabilen Zustand, waren jedoch nicht im Besitz von Ausweisdokumenten.

Der 52-jährige türkische Fahrzeuglenker beteuerte, von den Personen nichts gewusst zu haben. Jedoch wurde er wegen "Einschleusen von Ausländern unter lebensgefährdender und unmenschlicher Behandlung" angezeigt.

"Ersten Ermittlungen zufolge sind die Männer in Serbien auf den Lastwagen gestiegen", heißt es in der polizeilichen Mitteilung. "Die drei Geschleusten wurden von den Bundespolizisten nach Österreich zurückgewiesen."

Sie müssen sich nun wegen versuchter unerlaubter Einreise verantworten. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen übernimmt die Bundespolizei Passau.

Die drei Geschleusten wurden von den Bundespolizisten nach Österreich zurückgewiesen und wegen versuchter unerlaubter Einreise angezeigt. (Symbolbild)
Die drei Geschleusten wurden von den Bundespolizisten nach Österreich zurückgewiesen und wegen versuchter unerlaubter Einreise angezeigt. (Symbolbild)  © Matthias Balk/dpa

Titelfoto: Bundespolizei Passau

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