Denkwürdige Umstände: Für 1,7 Millionen Schüler beginnt die Schule in Bayern

München - Für knapp 1,7 Millionen Schülerinnen und Schüler beginnt an diesem Dienstag das neue Schuljahr. 

Der Schulbeginn 2020 ist in dieser Form einzigartig. Grund dafür sind die Regeln zum Schutz einer unkontrollierten Sars-CoV-2-Verbreitung. (Archivbild)
Der Schulbeginn 2020 ist in dieser Form einzigartig. Grund dafür sind die Regeln zum Schutz einer unkontrollierten Sars-CoV-2-Verbreitung. (Archivbild)  © Peter Kneffel/dpa

An Normalität ist noch immer nicht zu denken, im Gegenteil: Erstmals in der Geschichte des Freistaats müssen alle Kinder und Jugendlichen ab der fünften Klasse mit Mundschutz im Unterricht sitzen. 

Vorerst zwar nur für die ersten neun Schultage - doch viele andere Regelungen zur Bekämpfung des Coronavirus werden die rund 6200 Schulen in Bayern wohl auf längere Zeit begleiten.

Außerdem kann es jederzeit wieder einen Wechsel zum "Lernen auf Distanz" geben, sollten in der Schule Covid-19-Erkrankungen auftauchen oder die Neuinfektionen in dem Landkreis auf mehr als 50 pro 100.000 Einwohner in einer Woche steigen. 

Denn in diesem Szenario soll im Regelfall nicht nur eine Maskenpflicht selbst für Grundschüler gelten, sondern auch ein Mindestabstand von 1,50 Metern in den Klassenzimmern.

Was jedoch vielerorts aufgrund der baulichen Beschränkungen dazu führen wird, dass die Klassen geteilt und erneut wochenweise im Wechsel zu Hause und in der Schule unterrichtet werden.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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