Sommer ins Wasser gefallen: Nirgendwo gab es bundesweit mehr Regen als in Bayern

Offenbach - Der Freistaat Bayern war im Sommer 2021 deutschlandweit das mit Abstand niederschlagsreichste Bundesland.

Starker Regen hatte Mitte August in der Höllentalklamm im Zugspitz-Massiv eine Flutwelle ausgelöst. Eine Frau kam dabei ums Leben, ein Mann wird seitdem vermisst.
Starker Regen hatte Mitte August in der Höllentalklamm im Zugspitz-Massiv eine Flutwelle ausgelöst. Eine Frau kam dabei ums Leben, ein Mann wird seitdem vermisst.  © Peter Kneffel/dpa

Von Juni bis August fielen im Freistaat im Schnitt gut 415 Liter pro Quadratmeter - 101 Liter mehr als im langjährigen Mittel zwischen den Jahren 1961 und 1990, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Montag mitteilte.

Am meisten Niederschlag fiel demnach am unmittelbaren Alpenrand mit teils mehr als 700 Litern pro Quadratmeter.

Für mehrere Menschen endeten die teils heftigen Unwetter im Sommer tödlich: Mitte Juli richteten Hochwasser-Fluten und Erdrutsche in Orten wie Berchtesgaden, Schönau am Königssee oder Ramsau Verwüstungen an, zwei Menschen starben.

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Mitte August wurden bei einer Flutwelle nach einem heftigen Gewitter in der Höllentalklamm an der Zugspitze zwei Menschen von einer Flutwelle mitgerissen.

Eine Frau starb, ein Mann galt zunächst weiter als vermisst.

Bayern war demnach im Sommer mit einer Temperatur von im Schnitt 17,6 Grad zudem das zweitkühlste Bundesland der Republik. Damit lag der Freistaat aber 1,8 Grad über dem langjährigen Mittelwert.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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