München genehmigt Querdenken-Demo an Allerheiligen

München - Die Stadt München hat die für Sonntag angekündigte Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen unter strikten Auflagen zugelassen. 

In München wird erneut gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. (Archiv)
In München wird erneut gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. (Archiv)  © Felix Hörhager/dpa

Maximal 1000 Menschen anstatt der angemeldeten 5000 dürfen von 16.30 Uhr bis spätestens 21 Uhr an der Veranstaltung unter dem Motto "Querdenken 089" an Allerheiligen auf der Theresienwiese teilnehmen, wie das Kreisverwaltungsreferat am Freitagabend mitteilte. 

Die Teilnehmer müssten mindestens 1,5 Meter Abstand halten und während der gesamten Versammlung eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Ausgenommen seien Redner. 

Grund der Beschränkungen sei der Infektionsschutz.

Zudem lehnte die Behörde den angemeldeten Versammlungsleiter für die Theresienwiese ab. "Aufgrund seines bisherigen Verhaltens und verschiedener öffentlicher Redebeiträge besteht der Verdacht, dass er nicht die Gewähr für einen friedlichen Verlauf der Versammlung bieten wird, insbesondere weil er mehrfach die Geltung des Grundgesetzes in Abrede gestellt hat", erläuterte das Kreisverwaltungsreferat.

Demonstrationszüge durch die Innenstadt mit bis zu 1000 Menschen zur Theresienwiese verbot die Behörde. Sie ließ jedoch Kundgebungen mit 200 Menschen zu, meist an den ursprünglich geplanten Startpunkten am Gärtnerplatz, Harras, Karlsplatz und Wittelsbacher Platz. Für 100 Menschen wurde eine Kundgebung an der Stadelheimer erlaubt.

Den Auflagen lägen eine Gefahrenprognose des Polizeipräsidiums München und eine infektionsschutzrechtliche Bewertung des städtischen Referats für Gesundheit und Umwelt zugrunde, hieß es weiter.

Titelfoto: Felix Hörhager/dpa

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