Gäubodenfest beginnt: OB setzt bei Corona auf Eigenverantwortung

Straubing - Nach zweijähriger Corona-Zwangspause findet in Straubing wieder das Gäubodenvolksfest statt.

Straubing erwartet in den elf Tagen mehr als das 30-Fache seiner Einwohnerzahl an Festbesuchern.
Straubing erwartet in den elf Tagen mehr als das 30-Fache seiner Einwohnerzahl an Festbesuchern.  © TAG24 / Schimpfhauser

Es darf ausgelassen und ohne Pandemie-Beschränkungen gefeiert werden - eine Rückkehr zur Normalität bedeutet dies aber noch nicht.

Denn das Virus grassiert noch immer, wenn auch mit zumeist weniger schlimmen gesundheitlichen Folgen. Das Spektakel beginnt am Freitagabend mit dem traditionellen Trachtenumzug.

Die offizielle Eröffnung mit Finanzminister Albert Füracker (54, CSU) findet am Samstag um 10 Uhr statt. Oberbürgermeister Markus Pannermayr (51, CSU) appellierte jüngst im Straubinger Tagblatt an die Eigenverantwortung der Menschen.

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Wer Corona-Symptome habe, möge dem Fest fernbleiben. Und sollte aufgrund von Infektionen zu viel Personal in den Festzelten sowie beim Sicherheits- und Rettungsdienst ausfallen und ein ordnungsgemäßer Ablauf des Festes nicht mehr gewährleistet sein, müsse man auch über einen Abbruch nachdenken, sagte der Rathaus-Chef.

Das elftägige Gäubodenvolksfest lockte zuletzt um die 1,45 Millionen Besucher in die 47.000 Einwohner-Stadt Straubing. Es gibt sieben Bierzelte mit nach Veranstalterangaben rund 27.000 Sitzplätzen sowie einen Vergnügungspark mit 130 Schaustellern.

Parallel findet die Ostbayernschau statt, eine Verbrauchermesse rund um Landwirtschaft, Freizeit und Handwerk.

Titelfoto: TAG24 / Schimpfhauser

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