Horror-Crash: Biker (18) fährt mit Kawasaki frontal in Lastwagen und stirbt noch an Unfallstelle

Dietramszell - Es ist ein schrecklicher Zwischenfall, der ein Menschenleben gefordert hat: Ein gerade einmal 18 Jahre alter Motorradfahrer ist frontal mit einem Lastwagen kollidiert und an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlegen.

Ein erst 18 Jahre alter Motorradfahrer ist frontal mit einem Lastwagen kollidiert und noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlegen. (Symbolbild)
Ein erst 18 Jahre alter Motorradfahrer ist frontal mit einem Lastwagen kollidiert und noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlegen. (Symbolbild)  © Julian Stratenschulte/dpa

Wie die zuständige Polizei am Mittwoch mitteilte, war der 18-Jährige am Vortag gegen 14.20 Uhr mit seiner Kawasaki Ninja auf der Staatsstraße 2368 in Richtung Bad Tölz unterwegs, als es zu dem folgenschweren Unfall im Freistaat Bayern kam.

Ein mit Kies beladener Lastwagen, an dessen Steuer ein 61-Jähriger aus Bad Tölz saß, fuhr zu eben jenem Zeitpunkt in der Gegenrichtung. Der Fahrer wollte an der Abzweigung zum Weiler Habichau nach links von der Staatsstraße abbiegen. 

Der Biker aus Dietramszell konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren oder dem tonnenschweren Gefährt noch ausweichen. Er kollidierte deshalb in der unmittelbaren Folge frontal mit dem Laster.

Trotz sofort eingeleiteter Maßnahmen der alarmierten Rettungskräfte konnte das Leben des Motorradfahrers nicht mehr gerettet werden. 

Der junge Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen überaus schweren Verletzungen. Der Fahrer des Lastwagens trug einen erheblichen Schock davon, blieb allerdings körperlich unverletzt.

Besonders tragisch ist laut Angaben der Beamten der Umstand, dass das Unfallopfer erst vor wenigen Wochen die erforderliche Fahrerlaubnis erhalten und entsprechend auch die Maschine erst vor kurzem käuflich erworben hatte.

Für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten war die Staatsstraße 2368 bis in die Abendstunden gesperrt. Die Staatsanwaltschaft München II hat im Zuge des Unfalls ein Gutachten zur Klärung des genauen Hergangs angeordnet.

Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa

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